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Bereits zum dritten Mal!
Tag der Verkehrssicherheit

Bremsen will gelernt sein! Doch manchmal bleibt einem hinter dem Lenkrad keine Wahl. Da hilft nur noch der kompromisslose Tritt auf die Bremse, um einen Unfall zu verhindern. Was in so einer Situation mit dem Fahrer geschieht, das konnte man im Aufprallsimulator des ACE auf dem Mainzer Gutenbergplatz erfahren. Wer nicht angeschnallt ist, den erwicht es böse. Beim Tag der Verkehrssicherheit, zu dem wieder die Berufsgenossenschaften Mainz und Wiesbaden geladen hatten, war natürlich wieder der Auto Club Europa mit "großem Gerät" angereist. Neben den drei BGen der Verwaltungsgemeinschaft Mainz-Lerchenberg zeichneten die Fleischerei-BG und die BG Druck und Papierverarbeitung (Wiesbaden) als Organisatoren verantwortlich.

Ulrich Meesmann, Hauptgeschäftsführer der Lederindustrie-, Papiermacher- und Zucker-BG, der stellvertretend für alle fünf BGen die anwesenden Gäste begrüßte, führte aus:
"Die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr sinkt kontinuierlich. Doch 5091 Verkehrstote in Deutschland allein im Jahr 2006 sind 5091 Tote zu viel. In Hessen und Rheinland-Pfalz verunglückten im Jahr 2006 rund 42.000 Verkehrsteilnehmer, 650 Menschen starben auf den Straßen. Von diesen 42.000 Unfällen waren fast 16.000 meldepflichtige Unfälle im Berufsverkehr. Das zeigt die Verantwortung der Berufsgenossenschaften, die diese Unfälle entschädigen müssen. Es geht eben nicht um anonyme Zahlen, sondern um Einzelschicksale. Jeder von uns kann einen Verkehrsunfall erleiden".

Prävention vornehmste Aufgabe der Berufsgenossenschaften
Die Berufsgenossenschaften greifen nicht erst dann ein, wenn ein Unfall geschehen - wenn es zu spät ist. "Unsere vornehmste und wichtigste Aufgabe ist es", so Meesmann, "durch vielfältige Präventions-Maßnahmen zu erreichen, dass Unfälle - auch im Straßenverkehr - erst gar nicht eintreten. Dazu führen die Berufsgenossenschaften betriebliche Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit durch und unterstützen finanziell die Durchführung von Fahrsicherheits-Trainings für PKW-, LKW- und Motorradfahrer", erklärte Meesmann.

Partner
Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder weitere Organisationen am Mainzer Tag der Verkehrssicherheit. Neben dem ACE waren die Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz, die Mainzer Polizei wieder mit von der Partie, ebenso wie der Berufsgenossenschaftliche Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Dienst (BAD).
Ein Kindergurtschlitten veranschaulichte die Notwendigkeit sicherer Rückhaltesysteme für die jungen Verkehrsteilnehmer. Mit sogenannten Rauschbrillen konnten Folgen von Alkoholgenuss vorgetäuscht werden. Außerdem wurde demonstriert, wie man Ladung in Kleintransportern professionell sichert. Aber auch von der Möglichkeit, einen Sehtest durchzuführen, machten die Bürger regen Gebrauch.

Ulrich Meesmann und der Verkehrsdezernent der Stadt Mainz,
Kurt Merkator, eröffnen die Veranstaltung.
Nicht angeschnallt auf dem Babygurtschlitten der Polizei.
Präventionsleiter Kiene im Aufprallsimulator. Der Oberbürgermeister im Gespräch.