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Tag der Verkehrssicherheit,
Samstag, 17. Juni 2006,
Schloßplatz Wiesbaden

Vor dem hessischen Landtag
Auf dem Gurtschlitten

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e. V. hat gemeinsam mit seinen Mitgliedern, das sind u.a. die gewerblichen Berufsgenossenschaften, einen bundesweiten „Tag der Verkehrssicherheit“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages soll sein, dem Thema „Verkehrssicherheit“ ein zusätzliches Gewicht in der Öffentlichkeit zu verleihen. An über 80 Orten in ganz Deutschland präsentieren lokale und regionale Initiativen, Verbände und Einrichtungen ihre Aktivitäten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Hier in Wiesbaden gestalten die Berufsgenossenschaften (BGen), die in Wiesbaden und Mainz den Sitz ihrer Hauptverwaltungen haben, gemeinschaftlich den Tag der Verkehrssicherheit. Trotz sinkender Unfallzahlen - jedes Verkehrsopfer ist ein Opfer zuviel

Michael Boettcher, Hauptgeschäftsführer der BG Druck und Papierverarbeitung, der stellvertretend für alle sechs BGen die anwesenden Gäste begrüßte, führt aus: „Die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr sinkt kontinuierlich. Doch rund 5.400 Verkehrstote in Deutschland allein im Jahr 2005 sind 5.400 Tote zu viel. In Hessen und Rheinland-Pfalz verunglückten im Jahr 2005 rund 53.000 Verkehrsteilnehmer, 720 Menschen starben auf den Straßen. Das zeigt, dass es hier nicht nur um anonyme Zahlen geht, sondern dass jeder von uns einen Verkehrsunfall erleiden kann“.

Prävention vornehmste Aufgabe der Berufsgenossenschaften

Die Berufsgenossenschaften greifen nicht erst dann ein, wenn ein Unfall geschehen ist - wenn es zu spät ist. „Unsere vornehmste und wichtigste Aufgabe ist es, durch vielfältige Präventions-Maßnahmen zu erreichen, dass Unfälle – auch im Straßenverkehr – erst gar nicht eintreten. Dazu führen die Berufsgenossenschaften betriebliche Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit durch und unterstützen finanziell die Durchführung von Fahr­sicherheits-Trainings für PKW-, LKW- und Motarradfahrer“, erklärt Michael Boettcher.


Interesse bei Groß und Klein